WWDC und der Kaffeesatz

Seit 1990 veranstaltet Apple die seit einigen Jahren auf Twitter eher als #WWDC bekannte World Wide Developers Converence. Mit dem Versand der Einladung an Entwickler und die Presse beginnen zumindest seit der Ankündigung des ersten iPhone jedes Jahr die Blogs im Kaffeesatz zu lesen und überbieten sich gegenseitig mit visionären Produkt- oder Featureankündigungen. Dieses Jahr stehen im Vorfeld der WWDC dabei im Vordergrund:

Das Betriebssystem des iPhone wird nach Erwartungen der Experten heute auf Versionsnummer 5 aktualisiert. Uneins ist man sich darüber wann das Update tatsächlich zur Verfügung gestellt wird, da mit einer Verschiebung des Releasezyklus des iPhones auf den Herbst gerechnet wird.

Die Aktualisierung soll ein verbessertes Benachrichtigungssystem für neu eingegangene Nachrichten enthalten, eventuell sogar kleine Widgets, wie zum Beispiel die Anzeige des lokalen Wetters, auf dem Sperrbildschirm erlauben.

Inwieweit dies Auswirkungen auf die Akkulaufzeit hat wurde nicht erörtert.

 

Die Zukunft von iTunes liegt in der Cloud, so die einhellige Meinung der Apple Blogs. In Zukunft wird die Musik nicht mehr im eigenen PC gelagert sondern steht bequem on Demand im hochmodernen Datenzentrum von Apple in North Carolina auf Abruf bereit.

Nachteil dieser Lösung ist der exorbitant ansteigende Datenverkehr auf den internationalen Datenleitungen die bereits jetzt schon aus den Nähten platzen. Auf lange Sicht wird der Wechsel in die Cloud die Debatte um die Netzneutralität sicher nicht im Sinne der Consumer fördern.

Vor 10 Jahren, im März 2001 stellte Apple mit „Cheetah“ die erste Version seines Betriebssystems OS X vor. Seitdem haben einige Raubkatzen ihren Namen für die nachfolgenden Versionen lassen müssen und sesit geraumer Zeit dürfen die Betatester bereits mit der Königsversion des Betriebssystem „OS X Lion“ spielen.

Hier erwarten viele die Integration von Features die aus iOS bekannt sind.

Gerüchte lassen auch vermuten dass der Vertriebsweg über den App Store erfolgen wird. Dies würde bedeuten, dass man als Mac Nutzer stets genügend Speicherplatz auf der Festplatte freischaufeln muss um das Betriebssystemupgrade installieren zu können – bei geschätzten 10 GB (Installationspaket und entpackte Routine) sind das immerhin 4% meiner Festplatte.

 

Was der Tag dieses Jahr bringt wissen wir in wenigen Minuten wenn Steve Jobs die Bühne des Moscone Center in Los Angeles betritt und vielleicht gibt es heute mal wieder sein berühmtes „one more thing“

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