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The digital footprints of Steve Jobs

24.02.1955

Steven „Steve“ Jobs wurde am 24.02.1955 in Green Bay im Bundesstaat Wisconsin der USA als Steven Paul geboren und kurz nach der Geburt von der kalifornischen Familie Jobs adoptiert.

Apple Logo01.04.1976

Steve Jobs gründet mit 21 Jahren nachdem er sein Studium abgebrochen hat zusammen mit Steve Wozniak und Ronald Wayne das Unternehmen Apple. Das Startkapital beträgt gerade einmal 1.750 USD. In der elterlichen Garage entstand schon im selben Jahr der Apple I

1997

Steve Jobs kehrt nach fast zwölf Jahren in denen er sich anderen Firmen wie Pixar und NEXT zugewandt hat zu Apple zurück.

2000

Mit der zehnten Auflage ihres Betriebssystems, das den Namen Mac OS X erhält schafft es Apple nach einigen Anläufen ein konkurrenzfähiges Betriebssystem auf den Markt zu bringen das sich zunehmend zur Alternative zu Microsoft Windows etabliert.

2001

Mit dem iPod steigt Apple in das Musikgeschäft ein. Das erste Modell verfügt über eine 5G große Festplatte die über ein bewegliches Scrollrad zur Navigation und Lautstärkeregelung verfügte. Das größte bislang erschienene Modell, der iPod Classic hat eine Kapazität von 160GB. 2007 ergänzte Apple die vielfältige Produktreihe um den iPod touch dessen Bedienung über ein berührungsempfindliches Display erfolgt.

iTunes Store ergänzt iTunes2003

Der iTunes Store hat den Vertrieb digitaler Musik sowie von Filmen revolutioniert und erstmals einen ernstzunehmenden Vertriebsweg für immaterielle Güter über das Internet geschaffen. Über die Kombination aus iTunes und Store wurden in nur 8 Jahren über 10.000.000.000 Songs heruntergeladen.

iPhone4s2007

Mit dem iPhone revolutionierte Apple die Nutzung von Mobiltelefonen weltweit und Übernahm die Führung im neuen Sektor der Smartphones die dem Nutzer neben der Telefonie weitere Funktionen bieten. Ausgestattet war das erste iPhone mit 4 bzw 8 GB Speicher. Das aktuelle Modell ist mit bis zu 64 GB erhältlich.

2010

Das Jahr des iPad. Mit der Vorstellung des iPad versetzt Apple nach einer Entwicklungsphase die bis in das Jahr 2000 zurück reicht und von mehreren Rückschlägen begleitet war der Kategorie der Netbooks den Todesstoß und begründet die Kategorie der ultradünnen Tablet Devices. Das mit WLAN bzw WLAN + UMTS ausgestattete Gerät schafft neue Möglichkeiten des Medienkonsums.

schematische Darstellung der iCloud Funktionsweise2011

Mit der Einführung des iCloud Dienstes folgt Apple dem Trend der Auslagerung der Daten auf Rechenzentren im Internet. Der Dienst bietet den Nutzern die Möglichkeit ihre Daten auf verschiedenen Apple Geräten abzugleichen und ihre Musik online empfangen zu können ohne diese lokal vorhalten zu müssen.

05.10.2011

Steve Jobs stirbt in Palo Alto, Kalifornien.

Bilder © Apple

WWDC und der Kaffeesatz

Seit 1990 veranstaltet Apple die seit einigen Jahren auf Twitter eher als #WWDC bekannte World Wide Developers Converence. Mit dem Versand der Einladung an Entwickler und die Presse beginnen zumindest seit der Ankündigung des ersten iPhone jedes Jahr die Blogs im Kaffeesatz zu lesen und überbieten sich gegenseitig mit visionären Produkt- oder Featureankündigungen. Dieses Jahr stehen im Vorfeld der WWDC dabei im Vordergrund:

Das Betriebssystem des iPhone wird nach Erwartungen der Experten heute auf Versionsnummer 5 aktualisiert. Uneins ist man sich darüber wann das Update tatsächlich zur Verfügung gestellt wird, da mit einer Verschiebung des Releasezyklus des iPhones auf den Herbst gerechnet wird.

Die Aktualisierung soll ein verbessertes Benachrichtigungssystem für neu eingegangene Nachrichten enthalten, eventuell sogar kleine Widgets, wie zum Beispiel die Anzeige des lokalen Wetters, auf dem Sperrbildschirm erlauben.

Inwieweit dies Auswirkungen auf die Akkulaufzeit hat wurde nicht erörtert.

 

Die Zukunft von iTunes liegt in der Cloud, so die einhellige Meinung der Apple Blogs. In Zukunft wird die Musik nicht mehr im eigenen PC gelagert sondern steht bequem on Demand im hochmodernen Datenzentrum von Apple in North Carolina auf Abruf bereit.

Nachteil dieser Lösung ist der exorbitant ansteigende Datenverkehr auf den internationalen Datenleitungen die bereits jetzt schon aus den Nähten platzen. Auf lange Sicht wird der Wechsel in die Cloud die Debatte um die Netzneutralität sicher nicht im Sinne der Consumer fördern.

Vor 10 Jahren, im März 2001 stellte Apple mit „Cheetah“ die erste Version seines Betriebssystems OS X vor. Seitdem haben einige Raubkatzen ihren Namen für die nachfolgenden Versionen lassen müssen und sesit geraumer Zeit dürfen die Betatester bereits mit der Königsversion des Betriebssystem „OS X Lion“ spielen.

Hier erwarten viele die Integration von Features die aus iOS bekannt sind.

Gerüchte lassen auch vermuten dass der Vertriebsweg über den App Store erfolgen wird. Dies würde bedeuten, dass man als Mac Nutzer stets genügend Speicherplatz auf der Festplatte freischaufeln muss um das Betriebssystemupgrade installieren zu können – bei geschätzten 10 GB (Installationspaket und entpackte Routine) sind das immerhin 4% meiner Festplatte.

 

Was der Tag dieses Jahr bringt wissen wir in wenigen Minuten wenn Steve Jobs die Bühne des Moscone Center in Los Angeles betritt und vielleicht gibt es heute mal wieder sein berühmtes „one more thing“

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