Archiv der Kategorie: Internet

Interessantes, Kurioses, Unnützes – alles was das Internet hergibt

Spiel und Spaß mit Wikipedia

Selbst einen Wikipedia Artikel zu verfassen ist nicht leicht, doch mit dem Wikidata Spiel gibt eine einfache und unterhaltsame Möglichkeit das Projekt zu unterstützen, ohne sich Gedanken über die komplexen Befehle zur Formatierung eines Artikels oder das Einbinden von Vorlagen Gedanken machen zu müssen.

Wikidata

WIKIDATA LogoWer ohne großen Zeitaufwand etwas zu dieser weltumspannenden Wissenssammlung beitragen möchte, kann bei Wikidata mitmachen. Wikidata ist eine freie Datenbank, die von Menschen wie auch von Maschinen gelesen und bearbeitet werden kann. Sie dient als zentraler Speicher für strukturierte Daten ihrer Wikimedia-Schwesterprojekte einschließlich Wikipedia, Wikivoyage und Wikisource.

Wikidata unterstützt außerdem viele andere Projekte und Dienste. Die Daten auf Wikidata stehen unter einer freien Lizenz zur Verfügung, können exportiert oder mit anderen offenen Datenbanken verbunden werden.

Spiel und Spaß mit Wikidata

Um das Einfügen neuer Daten bei Wikidata zu erleichtern und auch Spaß dabei zu haben hat Magnus Manske das Wikidata Game entwickelt. Im Spiel bekommt ihr in 8 verschiedenen Kategorien Aufgaben die der Wikidata Datenbank neue Datensätze hinzufügen.

 

Einstellungen

SpracheinstellungenNachdem Ihr euch bei Wikimedia einen Account angelegt habt besucht Ihr am besten erst einmal die Spieleinstellungen. Dort könnt ihr festlegen welche Sprachen die Artikel haben dürfen die euch auf keinen angezeigt werden sollen. Darüber hinaus lassen sich eure bevorzugten Sprachen hinterlegen aus denen euch besonders häufig Daten präsentiert werden. Ihr bekommt aber auch Datensätze angezeigt, die nicht auf der Verbotsliste stehen aber auch nicht zu euren bevorzugten Sprachen gehören.

Keine Angst vor diesen Sprachen, strukturierte Daten in fremden Sprachen zu finden ist oft einfacher als man denkt.

 

Auf los geht’s los

Wenn Ihr euch für eine Aufgabenkategorie entschieden habt präsentiert Euch das Spiel nacheinander Wikipedia Einträge für die Ihr nun die entsprechenden Daten in die Wikidata Datenbank übernehmen könnt. Dabei präsentiert euch das Spiel entweder Vorschläge, zwischen denen Ihr euch entscheiden könnt oder ihr könnt die Daten durch einen Klick auf markierte Textstellen übernehmen . Wenn ihr unsicher seid könnt ihr die Frage auch auslassen und zum nächsten Eintrag übergehen.

Das Geschlecht für einen Eintrag festlegen
Auch wenn Belgisch nicht zu meinen bevorzugten Sprachen gehört ist das Geschlecht hier aufgrund des Worts „een“ problemlos als männlich zu erkennen.
Geburts- und Todesdaten
In diesem Kategorie könnt ihr die Daten durch einen Klick auf die farblich hinterlegten erkannten Daten übernehmen oder manuell eingeben – zeigt euch das Spiel keinerlei Daten an könnt ihr dies über den „No dates“ Button melden.
unbekannte Sprache
präsentiert euch das Spiel eine gänzlich unbekannte Sprache zögert nicht zuzugeben, dass ihr euch nicht sicher seid und geht zum nächsten Datensatz über.

The winner is

Wikidata Game StatistikGanz nach dem Gamification Ansatz bringt jeder gemachte Eintrag euch Punkte ein, die ihr dann in der Statistik mit anderen Spielern vergleichen könnt. Neben eurem persönlichen Ranking zeigt euch die Statistik auch an wie weit die Erfassung der Daten in den verschiedenen Kategorien bereits fortgeschritten ist. Während das Geschlecht bereits für über ein Drittel der Einträge definiert wurde sind es bei den Bildern noch nicht mal 0,5 %. Es gibt also noch jede Menge Punkte zu sammeln.

 

Fazit

Ein netter Zeitvertreib für zwischendurch, bei dem man seine Zeit auch einem interessanten Projekt zukommen lassen kann und bei dem man seine Sprachkenntnisse sehr gut durch ein paar Klicks erweitern kann. Klickt euch einen MediaWiki Account und legt los!

[xrr rating=5/5] 

 

2012: Odyssee bei KabelBW

Es hätte ein Urlaub voller Sterne werden können…

Freitag

Leuchten am Modem während der Srörung… am ersten Morgen des Urlaubs geht der erste Griff des Tages zum iPhone um den Wetterbericht aufzurufen doch das iPhone empfängt keine Daten. Widerwillig rolle ich mich daher aus dem Bett und bewege mich zum Kabelmodem. Schon auf den ersten Blick sehe ich dass etwas nicht stimmt viel zu viele Lämpchen leuchten orange statt grün. Ich hebe den Telefonhörer ab und warte auf ein Freizeichen – Stille. Sollte das Gewitter der letzten Nacht mir übel mitgespielt haben?

Nach einem schnellen Espresso versuche ich es erst einmal mit einem Reboot des Modems – keinerlei Verbesserung.

Ich checke meine übrige Hardware und kann keine Schäden feststellen, also muß der Fehler bei meinem Anbieter KabelBW liegen.

Ich krame die Vertragsunterlagen raus und suche vergeblich nach einer kostenfreien Nummer der Störungshotline – da mein Festnetzanschluß gestört ist bliebe nur das Handy – Kosten 0,42€/min. Ich bin nicht bereit für einen Schaden den ich nicht zu vertreten habe auch nochj Geld auszugeben und suche nach einer anderen Lösung. Auf der Internetseite von KabelBW finde ich dann tatsächlich ein Störungsformular – ich gebe meine PLZ ein – das Formular gibt an es liege noch keine Störung vor. Ich trage also meine Daten ein, beschreibe akribisch den Fehler und gebe zur Unterstützung der Supportmitarbeiter an in welchen Farben die Lämpchen am Modem leuchten. Es ist jetzt 10:30

13:00 ich erreiche den Mitarbeiter bei dem ich den KabelBW Vertrag abgeschlossen habe und bitte ihn um Unterstützung, doch dieser verweist darauf dass er selbständig und nur für den Abschluß von Verträgen zuständig sei – Support gäbe es nur über die Hotline – frustriert lege ich auf und vernichte seine Visitenkarte.

Nachdem ich drei Stunden auf eine Antwort an meine E-Mail oder Handynummer gewartet habe rufe ich das Störungsformular erneut auf und welch ein Wunder – die Internetseite behauptet weiterhin für meinen PLZ Bereich liege keine Störung vor. Ich frage mich ob es daran liegen kann dass ich meine Kundennummer auf die Schnelle nicht gefunden hatte und die Meldung ohne Kundendaten abgesetzt hatte. Ich logge mich diesmal mit meinen Zugangsdaten in den Kundenbereich ein und setze die Störungsmeldung erneut ab. Es ist jetzt 14:00

15:00 ich entdecke auf Twitter den Account @kabelbw – in meiner Verzweiflung reduziere ich mein Anliegen auf 140 Zeichen und wende mich damit per Tweet an den Twitter Account und hoffe auf eine ähnlich schnelle Reaktion wie sie der @telekom_hilft Account bietet – dann entdecke ich dass der letzte Tweet von @kabelbw fast zwei Jahre alt ist. Verärgert schicke ich einen rant Tweet hinterher und warte weiter auf eine Mail oder einen Rückruf von KabelBW.

Gegen 16:00 erhalte ich dann endlich einen Anruf von KabelBW. Ich schildere dem Mitarbeiter kurz die Situation, ich höre seine Tastatur klappern und er verspricht mir dass am nächsten Tag zwischen 10:00 und 14:00 ein Techniker vorbei kommt um die Stärung zu beseitigen. Erleichtert lege ich auf. Zum Glück habe ich zur Überbrückung ja eine Datenflatrate für mein iPhone und einen Termin habe ich am Samstag erst um 15:00.

Samstag

09:50 ich erhalte eine SMS von T-Mobile „Sie surfen bis Ende des Monats mit reduzierter Geschwindigkeit“

10:00 ich sitze in Lauerstellung auf der Couch und warte auf das Klingeln des Technikers

14:00 der Techniker ist nicht gekommen

14:20 bevor ich mich zur Entspannung zur Shadowlands Aufführung begebe nutze ich das Störungsformular noch einmal (ja, die Seite behauptet immer noch es liege keine Störung vor) und teile dem Support mit es könne einen Zusammenhang mit dem Gewitter geben das in der Nacht zum Freitag kurz aber kräftig gewütet hat. Vielleicht sei ja die KabelBW Infrastruktur irgendwo beschädigt worden. Ich bitte um einen Rückruf ab 18:00

Sonntag

Ich nutze weiter mein iPhone, doch mehr als ein paar E-Mails abzurufen macht bei der Geschwindigkeit keinen Spaß – zum Glück bin ich den ganzen Nachmittag über unterwegs.

Montag

09:30 Den Geschmack eines kräftigen Ristretto noch auf der Zunge wähle ich nun doch die teure Störungshotline um meinem Ärger über das schlechte Kundenmanagement Luft zu machen. Die Computerstimme bittet mich nachdem ich mich zu den Störungsmeldungen durchgetippt habe um die Eingabe meiner PLZ und behauptet nach kurzer Kunstpause dass in meinem Gebiet keine Störungen vorliegen – Ich schimpfe die Computerstimme Lügnerin woraufhin sie mir die nächsten Minuten zur Beruhigung klassische Musik präsentiert.

09:34 Ein freundlicher Techniker hört sich meine Schilderungen an und bleibt trotz meiner schlechten Laune ruhig. Er frägt mich ob ich am Samstag auch um 15:30 zu Hause war was ich unter Hinweis auf das vereinbarte Zeitfenster verneine. Er verspricht mir zwischen 14:00 und 18:00 einen Techniker vorbei zu schicken. Etwas entspannter lege ich nach 8 minuten und 25 Sekunden auf.

14:00 Aus dem Augenwinkel heraus stelle ich fest dass sich das Blinkmuster am Modem gewandelt hat – erfreut greife ich zum Telefonhörer und bekomme endlich wieder ein Freizeichen. Ich schalte am iPhone sofort das WLAN wieder ein, der Versuch ins Internet zu gelangen scheitert jedoch weiterhin. Nach einer Weile stelle ich fest, dass sich mein AppleTV statt des Routers die WAN IP gekrallt hat. Ich fahre also meine ganzen Netzwerkgeräte herunter und starte dann Modem und Routrer mehrfach neu bis der Router tatsächlich die WAN IP vom Kabelmodem erhalten hat.

15:30 sinke ich erleichtert auf die Couch und stelle fest – ich bin wieder ONLINE

Einen Besuch des Technikers oder einen Anruf dass die Störung behoben wurde hat es nicht gegeben – dies ist das schlechteste Kundenmanagement dass mir je untergekommen ist.

Fiktives Filmplakat in Anlehnung an Stanley Kubricks FilmklassikerVerpasst nicht die Fortsetzung nach der Mindestvertragslaufzeit
„2013: Ade KabelBW“

Shitstorm vs. Stammtisch

Nun geht nach Herrn Heveling mit Bundestagspräsident Norbert Lammert erstmals auch ein prominentes Mitglied der CDU hart mit der Netzgemeinde ins Gericht. Er beschwert sich in einem Interview über die im Internet weitgehend anonym abgesetzten Shitstorms und Trollereien deren Inhalte bisweilen den Tatbestand der Beleidigungen zumindest touchieren wenn nicht sogar in Einzelfällen gänzlich erfüllen.

Im Gegensatz zur provozierenden Hasstirade Hevelings (Netzgemeinde ihr werdet den Kampf verlieren) analysiert Lammert die Situation jedoch sachlich und zieht daraus meiner Meinung nach sowohl bedenkliche als auch bedenkenswerte Schlüsse.

Wer die Meinung macht hat Macht

und Macht gibt man bekanntlich ungern ab. So erklärt sich dass Lammert den Standpunkt vertritt, die Etablierung des Internets habe nachteilige Auswirkungen auf das Urteilsvermögen der Gesellschaft.

Wer sich im Wesentlichen über das Internet informiert, fragt Dinge nach, die er selbst spannend und unterhaltsam findet. Wer sich dagegen vor allem auf Printmedien und Rundfunk stützt, nimmt Informationen auf, die andere wichtig finden.

Bundestagspräsident Norbert Lammert

Die der Aussage zugrunde liegende Einstellung halte ich für einen gewählten Vertreter des Volkes für äußerst bedenklich und ich hoffe Herrn Lammert in diesem Punkt falsch verstanden zu haben.

Das Internet hat zuletzt in Ägypten, Libyen und Syrien einen wesentlichen Anteil an der Information der Welt über die Lage unterdrückter Menschen in den jeweiligen Diktaturen gehabt. Nur dadurch, dass Menschen das Internet nutzten um sich zu informieren entstand eine öffentliche Meinung die zu Handlungen der westlichen Regierungen und zumindest in Libyen und Ägypten zur Befreiung des Volkes führte.

Das Internet ist im Gegensatz zu steuerlich finanzierten Rundfunkanstalten auch frei von Parteinähe und Gefälligkeitsberichterstattung. Geht ein Moderator einen in einem Interview den Gast zu hart an und stellt auch die  unbequemen Fragen wird dieser Gast die Talkshow beim nächsten Mal wahrscheinlich meiden. Den Internetnutzern vor dem Hintergrund dieser Praxis vorzuwerfen sie würden sich in ihrer eigenen digitalen Blase einkapseln und die Realität verkennen halte ich für eine Verzerrung genau dieser Realität.

Integration statt Ausgrenzung

Zu Recht führt Lammert jedoch an, dass die massiven Shitstorms dazu führen, dass sich die verbal hart angegangenen Politikerinnen und Politiker aus der digitalen Öffentlichkeit zurückziehen oder sie von vorneherein meiden. Dadurch verhindern die Trolle eine konstruktive inhaltliche Auseinandersetzung auf ihrem eigenen Terrain.

Richtig ist auch, dass einige der Internetnutzer ihre Wortwahl bei einer Konfrontation von Angesicht zu Angesicht wohl noch einmal überdenken würden. Also doch wieder nur das böse Internet?

Und der Stammtisch?

Was verbale Derbheit und Boshaftigkeit betrifft, so ist dies kein Phänomen das mit dem Entstehen einer Realität aus Nullen und Einsen plötzlich auftauchte. In den Hinterzimmern der Wirtshäuser ist das Hetzen über Politiker, Andersdenkende und Minderheiten bei der geselligen Einnahme alkoholischer Getränke schon lange Brauch.

Shitstorm vs. Stammtisch

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Wie steht Ihr zu Shitstorms und Trollereien?

Staatliches Strafmonopol verkauft

Durch die von der Koalition beschlossene Einführung eines Leistungsschutzrchts für Verlage wird der staatliche Strafanspruch im Internet monetarisiert und ausgehöhlt.

Seit der Beschluss der Koalition über die Einführung eines Leistungsschutzrechts für Verlage im Internet vor nicht einmal 24 Stunden publik wurde häufen sich in eben diesem Medium die Proteste wie bereits bei den Themen Vorratsdatenspeicherung und ACTA. In allen einschlägigen Blogs zur Netzpolitik wird das Thema diskutiert. Ich möchte an dieser Stelle statt der inzwischen vielzitierten Busfahrerparabel die bereits 2003 erfolgte höchstrichterliche Würdigung des zugrunde liegenden Tatbestands erneut beleuchten.

Das Internet lebt von Links

Dass dieses Leistungsschutzrecht, wenn es denn tatsächlich kommt, die Grundprinzipien des Internets, die Möglichkeit der weltumspannenden Verlinkung von Inhalten, in nie da gewesenem Ausmaße beinträchtigen wird steht außer Frage. Dass die Regierungskoalition diese Nachteile für das Internet im Gegenzug für einen eher zweifelhaften Erfolg für die Verlagsbranche in Kauf nimmt ist mir absolut unverständlich und zeugt davon dass das Internet auch im 21. Jahrhundert noch nicht überall angekommen ist.

Links sind Werbung

Nach allgemeiner Lebensauffassung handelt es sich bei dem Verlinken von Verlagserzeugnissen durch Dritte um Werbung für das Verlagserzeugnis welche, so ist es Sitte, dem Werbenden allgemein vergütet wird. Dies bedeutet, dass die Verlage den Suchmaschinen und Newsseiten Geld für deren Dienste bezahlen müssten. Unter Berücksichtigung des Umstandes, dass solche Seiten auf ihren Seiten wiederum eigene Werbeanzeigen schalten und sich darüber finanzieren könnte man sich über die Aufhebung der Vergütungspflicht der Verlage sicher einigen.

Strafmonopol des Staates

Unser Rechtssystem statuiert außerdem einen ausschließlichen Strafanspruch des Staates. Das heißt der Staat setzt die auch für das Internet geltenden Schutzvorschriften durch. Zuständig dafür sind die Justizbehörden.

In der aktuellen Debatte geht es darum wie mit Suchmaschinenbetreibern und kommerziellen News-Aggregatoren umgegangen werden soll die Inhalte unter Anzeige des Titels sowie eines kurzen Anrisses verlinken. Die höchstrichterliche Würdigung dieses Verhaltens erfolgte bereits im Jahr 2003 durch den Bundesgerichtshof in der „Paperboy“ Entscheidung (BGH I ZR 259/00).

Ein Berechtigter, der ein urheberrechtlich geschütztes Werk ohne technische Schutzmaßnahmen im Internet öffentlich zugänglich macht, ermöglicht dadurch bereits selbst die Nutzungen, die ein Abrufender vornehmen kann. Es wird deshalb grundsätzlich kein urheberrechtlicher Störungszustand geschaffen, wenn der Zugang zu dem Werk durch das Setzen von Hyperlinks (auch in der Form von Deep-Links) erleichtert wird.

BGH Urteil vom 17.07.2003

Soweit diese Newsdienste dem Nutzer lediglich einen kurzen Artikelabriss mitsamt Link zum Verlagserzeugnis präsentieren handelt es sich der Ansicht des BGH zufolge um eine sowohl urheberrechtlich als auch wettbewerbsrechtlich zulässige Verhaltensweise.

Der Fall, dass Diensteanbieter im Netz sich fremde Inhalte, z.B. durch Einbindung in das eigene Angebot per iFrame ohne Hinweis auf die fremde Urheberschaft zu eigen machen wurde gerichtlich ebenfalls bereits 2007 durch das Landgericht München I (21 O 20028/05) entschieden.

Damit sind die Regeln für das streitgegenständliche Handeln bereits seit knapp 5 Jahren abgesteckt. Wer sich Inhalte zu eigen macht wird verklagt und muss im Valle einer Verurteilung den Schaden ersetzen. Liegt lediglich ein verkaufsförderndes Verlinken vor handelt es sich um sozialadäquates Verhalten das keinerlei Anlass für eine Vergütungsforderung lässt.

Monetarisierung des staatlichen Strafmonopols

Der Vorstoß der Regierungskoalition wendet sich gegen die Vorgaben die die deutschen Gerichte für das Miteinander im Internet aufgestellt haben. Die Schaffung des Leistungsschutzrechts für Verlage ist erneut Klientelpolitik der schwarz-gelben Bundesregierung (siehe auch Hotelsteuer-Privileg). Die generellen Zulässigkeit von Links deren Rechtmäßigkeit der Kontrolle der Gerichte unterliegt wird durch ein generelles Verbot der Verlinkung ersetztvon dem man sich durch Entrichtung eines Obolus an eine weitere „Behörde zur Vereinnahmung und Verteilung von Tantiemen für Textschnipsel im Internet“ freikaufen kann. Hier wird der Rechtsstaat auf dem Basar der Lobbyisten wieder einmal ausverkauft.

Verlage depubliziert!

Liebe Verlage, wenn euch das Internet mit seinen Rahmenbedingungen als Platform für eure Inhalte nicht passt, dann verabschiedet euch doch einfach aus diesem Geschäftsfeld, formatiert eure Server und tötet weiterhin Bäume!

 

 

One API to connect them all

Die Innovationskraft des Internet sorgt in immer kürzeren Zyklen für interaktive Anwendungen über die wir miteinander kommunizieren, diskutieren und miteinander arbeiten können. Durch die neuen Möglichkeiten steigt auch die Komplexität des Systems Internet und die Wahl wird oft zur Qual.

Von HTML zum Web 2.0

Zunächst waren es einfache, von Providern zur Verfügung gestellte Baukästen für Onlöinetagebücher die plötzlich einer Vielzahl technisch unversierter Menschen die Möglichkeit eröffneten sich über das Internet mitzzuteilen. Dann kamen Foren und später Wikis über eigenes Wissen an Andere vermittelt werden konnte. Im weiteren Verlauf entstanden Platformen und Anwendungen um kreative Inhalte zu veröffentlichen. Zuletzt haben Anbieter wie myspace, studiVZ und facebook unseren, oft banalen, Alltag in das Internet portiert.

Doch mit der Vielzahl der nun bestehenden, oftmals um die Gunst der Nutzer konkurrierenden Angebote entstehen auch Probleme. In der öffentlichen Diskussion dreht es sich vor allem um den Umgang der Anbieter mit den persönlichen Daten der Nutzer. Um diese Problematik soll es hier aber nicht gehen.

Die Fragmentierung des Internet

Social Media ReichweiteIn der frühen Phase des Internet war stets klar wo im Internet man die Informationen bekommt – jedes Informationsangebot hatte eine eindeutige Adresse, die URL. Die Web 2.0 Platformen haben zu einer Zersplitterung der Nutzung des Internet geführt. Unterschiedliche Bevölkerungsgruppen nutzen verschiedene Web 2.0 Angebote. Während sich vor allem Jugendliche in sozialen Netzwerken wie facebook tummeln nutzen kreative Menschen und Unternehmen oft Twitter als Platform um Ideen und neue Produkte publik zu machen. Google+ wiederum wird vor allem von einer sehr technikaffinen Minderheit genutzt. Die Überschneidungen des Nutzerkreises von Twitter und Google+ sind sehr groß während facebook sich von diesen eher absetzt.

 

Wer das Web 2.0 privat in einem klar umrissenen Freundeskreis nutzt wird davon nicht viel spüren – die Peergroup definiert die Platform über die kommuniziert wird.

Für Unternehmen, NGOs und auch Jugendverbände hingegen, die keine klar umgrenzte bzw. mehrere Zielgruppen haben entsteht das Erfordernis mehrere Platformen zu bedienen um alle Zielgruppen zu erreichen. Dies bindet personelle Ressourcen denn mit dem Einstellen der Informationen ist es im Web 2.0 noch lange nicht getan. Mit der Vielfalt der genutzten Angebote steigt auch der Aufwand für Interaktion mit den Nutzern.

Die Welt der API

Facebook, Twitter, Instagram, Delicious, alle Dienste verfügen über eine API, richtigerweise ein API (application programming interface). API sind Schnittstellen die in das System einprogrammiert sind um den Austausch mit anderen Systemen zu ermöglichen. So können z.B. Twitter Nachrichten an Facebook übermittelt werden oder die letzten 10 Tweets die man veröffentlicht hat auf der eigenen Homepage angezeigt werden.

Das Problem mit den APIs ist daß sie nur in eine Richtung funktionieren.

 Web 2.0 Fragmentierung der Informationen

ifthisthenthat

Workarounds mit denen sich zumindest einige der oben beschriebenen Probleme beheben lassen bietet der Dienst Ifttt. Ifthisthanthat bietet die Möglichkeit in Abhängigkeit von bestimmten Ereignissen in einem Web 2.0 Dienst ein Ereignis in einem anderen Dienst auszulösen.

automatische Twitter ProfilbildaktualisierungSo kann zum Beispiel die Änderung des Profilfotos im Facebook Account (THIS) zu einer automatischen Aktualisierung des Profilbilds im Twitter Account (THAT) eingesetzt werden. Allerdings funktioniert das Procedere nur in eine Richtung. Eine Aktualisierung des Facebook Profilfotos durch die Aktualisierung bei Twitter ist nicht möglich. Dies führt zwar zu einer Vereinfachung der Pflege wenn man sich an die Vorgaben hält und ausschließlich das Facebook Profilbild ändert, doch von einer Babelfisch API für das Web 2.0 die alle Dienste miteinander interagieren lässt ist auch diese Lösung leider noch Lichtjahre entfernt.

Die Babelfisch API

Die Dienste des Web 2.0 brauchen eine universelle APIUm diesem Auseinanderdriften des Internet zu begegnen braucht es ein universelles API, eine Art Babelfisch für das Web 2.0.

Als die Gründer des Internet in den frühen 90er Jahren des 20. Jahrhunderts feststellten, dass verschiedene Protokolle und Techniken des Internet inkonsistent eingesetzt wurden und zu befürchten war, dass das für das Internet so grundlegende Prinzip der Verknüpfung ins Leere laufen könnte, entschloss man sich diese Technologien weltweit zu standardisieren. Das World Wide Web Consortium (kurz: W3C) wurde daraufhin 1994 gegründet und sorgt seitdem mit der Weiterentwicklung des HTML Standards für die weltweite Verknüpfbarkeit von Internetseiten.

Wir befinden uns derzeit in einer Phase wo das Internet bereits auseinander driftet und die Zersplitterung von Kommunikationsprozessen Realität ist. Von daher wird es höchste Zeit einen neuen Standard zu schaffen, der die Interoperabilität der Platformen und Angebote der heutigen Zeit sicher stellt.

Digitale Karikaturisten

Bundesinnenminister Friedrich stellt sich in einem Interview im Handelsblatt vor den, bis vor kurzem noch vollkommen unbekannten, Bundestagsabgeordneten Heveling (CDU) und übt harsche Kritik an der „Netzgemeinde“ für deren Umgang mit Heveling nach dessen ebenfalls im Handelsblatt veröffentlichten Gastkommentar „Netzgemeinde, ihr werdet den Kampf verlieren!“ (gelesen durch Tim Pritlove). Friedrich wirft der Netzgemeinde im Umgang mit dem CDU Bundestagsabgeordneten Heveling Wildwest-Methoden vor.

Wenn wir nicht wollen, dass sich nach dem Abzug der digitalen Horden und des Schlachtennebels nur noch die ruinenhaften Stümpfe unserer Gesellschaft in die Sonne recken und wir auf die verbrannte Erde unserer Kultur schauen müssen, dann heißt es, jetzt wachsam zu sein.

Ansgar Heveling

Wer ist diese Netzgemeinde

Die Ausführungen klingen gerade so als ob sich in Deutschland wieder einmal eine Parallelgesellschaft entwickelt – die Netizens (Netzbürger oder auch Netzgemeinde) stünden abseits der (christlich demokratischen) Gesellschaft. Diese provozierende Unterstellung geht völlig an der Realität vorbei. Während die Politik die Netizens als Randerscheinung sieht, die dem baldigen Untergang geweiht ist, hat die Wirtschaft sie in den letzten Jahren längst als kaufkräftige Kundschaft entdeckt um die es zu käpfen gilt.

Kaufkraft der Netzgemeinde 2010

Karikatur 2.0

österreichische Karikatur zur Reichsgründung 1870Die aktiven Internetnutzer reagieren voller Fassungslosigkeit über die rückwärtsgewandtheit dieser Aussaqgen vorwiegend mit kreativen Aktionen, zum Beispiel den #hevelingfacts „Ansgar Heveling besitzt kein Auto, denn eine Kutsche ohne Pferd wird sich nie durchsetzen“ auf Twitter.

Es handelt sich hierbei um nichts Anderes als das was Karikaturisten und Humoristen mit Politikern seit ewigen Zeiten machen – sie zeichnen sie überspitzt nach und halten ihnen den Spiegel vor.

Der Unterschied ist, dass sich mit der Digitalisierung der Gesellschaft auch die Zahl derer vervielfacht haben, die der Ansicht sind den Politikern mal den Spiegel vorhalten zu müssen.

Die Kritik des Innenministers zeigt wie wenig die Politiker das Internet und die Menschen die sich darin bewegen versteht. Dabei versuchen die digital natives die Politiker dort abzuholen wo sie mit ihren Kenntnissen über Technik und das Internet stehen. So hat der Verein digitale Gesellschaft gerade eine Informationsbroschüre über das Internet ins Deutsche übersetzt und möchte sie an alle Bundestagsabgeordnete Verteilen.

Kritik erlaubt

Wenn sich allerdings der Protest gegen die diffamierende Äußerungen über eine ganze Gesellschaftsgruppe in strafrechtlich relevanten Aktionen entlädt muss Herrn Friedrich beigepflichtet werden, dass dieses Verhalten kein Ausdruck eines Demokratieverständnisses ist das auf unserer Verfassung fußt.

Doch genauso muss sich ein Vertreter des Volkes bei seiner Ausdrucksweise an strafrechtliche und sittliche Grenzen des Anstands halten. Eine ganze Generation internetaffiner Mitglieder der Gesellschaft wegen den Taten einiger Hacker und Raubkopierern als marodierende Horden abzustempeln geht eindeutig zu weit. Dies gilt umso mehr als sich gerade diese Netzgemeinde aktiv dafür einsetzt die digitale Kluft zu überwinden, aufzuklären und sich aktiv an der politischen Willensbildung und konstruktiv an der Modernisierung des Urheberrechts beteiligt.

Es lohnt sich, unsere bürgerliche Gesellschaft auch im Netz zu verteidigen!

Ansgar Heveling

In diesem Punkt stimme ich mit Ansgar Heveling überein. Unsere bürgerliche Gesellschaft auch im Netz zu verteidigen, das ist ein ehrenwertes Ziel. Deshalb setze ich mich gegen Vorratsdatenspeicherung ein, damit unsere bürgerliche Gesellschaft nicht hinter die Errungenschaften die uns der Sieg über den Überwachungsstaat 1989 gebracht hat zurückfällt.

Freiheit, Demokratie und Eigentum

Der Citoyen von Ansgar Heveling

Liberté, Egalité, Fraternité
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

Der Citoyen der Französischen Revolution

Was haben USA und Islamisten gemein?

Sie verstehen keinen Spaß!

Bei den Islamisten waren es die Karrikaturen von Kurt Westergaard über den Propheten Mohammed die 2005 für rasende Wut und sogar Morddrungen aus der islamischen Welt sorgten.

Haliaeetus twitterocephalus

Nun sind es die US Behörden die gezeigt haben wie spaßfrei der Sicherheitsapparat der Weltmacht ist. Ein 26jähriger britischer Twitter Nutzer Leigh Van Bryan hatte kurz vor seinem Urlaub eine Freundin gefragt ob Sie Zeit für ein kurzes Treffen habe bevor er seinen Urlaub in die USA antitt. Leider nutzte er jedoch die folgende Formulierung:

Free this week for a quick gossip/prep before I go and destroy America?

Umgangssprachlich bedeutete dies für ihn nichts anderes als dass er wilde Partys im Land der unbegrenzten Möglichkeiten feiern wollte. Doch die Heimatschutzbehörde der USA sah das anders. Bei der Einreise in die USA wurde er daraufhin zusammen mit seiner Freundin verhaftet und wie ein Terrorist behandelt. Ohne Urlaub ging es dann postwendend zurück nach Großbritannien. Der britische Nachrichtensender BBC rät den Landsleuten zur Vorsicht auf Twitter.

Der Unterschied

Im Genegsatz zu Islamisten verfügen die USA aber über einen milliardenschweren Sicherheitsapparat, Echelon, Agenten und Bürokraten, die den ganzen Tag über nichts anderes machen als die Privatgespräche von Bürgern auszuhorchen. Hätte Leigh seiner Bekannten die Frage auf der Straße zugerufen hätten sich wahrscheinlich ein paar Leute umgedreht und ihm viel Spaß beim Feiern gewünscht, da Leigh die recht private Anfrage jedoch über Twitter schickte wurde aus einem partywütigen Mittzwanziger ein Terrorist der in den USA fortan als persona non grata gilt.

Spaßzone Deutschland?

Fasnacht, Karneval, der Schmotzige Dunschtig und Rosenmontag stehen vor der Tür, die Jecken drängend bald wieder in die Straßen – bleibt Deutschland also die letzte Bastion des Frohsinns, sind wir die einzigen, die noch Spaß verstehen? Die letzten Veröffentlichungen rund um die massenhafte Funkzellenauswertung durch die Polizei in Berlin (dazu auch Podcast Logbuch Netzpolitik) zeigen auch hierzulande die Tendenz zur anlasslosen Überwachung der Bürger durch den Staat. Wenn Autos brennen, dann ist Schluß mit lustig! Das reicht aus um über 4.000.000 Datensätze von Mobilfunkteilnehmern zusammenzutragen, auszuwerten und bis auf Weiteres zu behalten. Bis heute hat dieses Vorgehen kein Ergebnis gebracht. Da vergeht mir das Lachen auch Kurz vor Karneval.
Passend dazu ein Video über die Entwicklungen des deutschen Sicherheitsapparats:
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=SGD2q2vewzQ[/youtube]

Deutscher Hilferuf an Guttenberg

Sehr geehrter Herr Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg, Sie wurden mir von Frau Neelie Kroes als Experte empfohlen, weshalb ich mich heute mit dieser Bitte an Sie wende.

Gerne würde ich Sie auf Ihre Expertise als unentgeltlichen Berater in der Frage, „wie Internetnutzer, Blogger und Cyberaktivisten in autoritär regierten Ländern auf Dauer unterstützt werden können“ zurückgreifen.

Als Blogbetreiber in einem Land in dem der Präsident die Freiheit der Presse bedroht und in dem die Regierung Vorbereitungen trifft die Online-Daten all ihrer Bürger aufzuzeichnen benötige ich Ihren Rat wie ich sicherstellen kann dass meine Beiträge weiterhin von den Internetnutzern gelesen werden können und auch kommentiert werden können und daraus keine Nachteile für meine Seitenbesucher erwachsen.

 

Hochachtungsvoll

 

wwwchrisde

Warum hat Skype eine Abhörschnittstelle?

IKEA goes Hollywood

IKEA style colored Twitter BirdSeit ein paar Stunden tauchen in meiner Twitter Timeline immer wieder mit #ikeafilme markierte Beiträge auf. Jeder Beitrag besteht aus einer Kreuzung aus einem IKEA Produktnamen und dem Titel eines Kinofilms bzw. weist einen engen Bezug zum Einkaufserlebnis im schwedischen Möbelhaus auf. So wird zum Besipiel auf Twitter aus den leckeren Köttbullar und dem Western Für eine Handvoll Dollar schnell „Für eine Handvoll Köttbullar“.

Ob es sich um eine geschickt angelegte Werbekampagne von IKEA zur aktuellen KNUT Rabattaktion handelt oder ob sich da jemand bei IKEA beim Warten an der Warenausgabe gelangweilt hat ist bisher nicht festzustellen.

Hier noch meine aktuellen Top10 der IKEA Kino Klassiker:

  1. Einer flog über das Birkeland
  2. No country for unpatient men
  3. Alice im Småland
  4. Free Billy
  5. Angst essen Köttbullar auf
  6. Ivar das Schreckliche
  7. James Bonde
  8. Wall-E – Der letzte baut Regale auf
  9. Billy the Kit
  10. Sherlock Holmö – die Leuchte unter den Detektiven

 

Bislang lassen die Twitteraccounts der Poster noch auf ein rein deutschsprachiges Phänomen schließen.

Zur stets aktuellen Twitter Suchanfrage

Zeitgeist 2011

Was dem Couchpotatoe der Jahresrückblick auf ZDF ist, das ist für die Internetnutzer der Google Zeitgeist. Seit einiger Zeit bereitet Google zum Jahresende die Milliarden von Suchanfragen grafisch auf und veröffentlicht sie als Google Zeitgeist.

In den weltweiten TOP10 belegt Apple 2011 mit den Suchbegriffen „iPhone 5“, „Steve Jobs“ und „iPad2“ die Plätze 6, 9 und 10. Platz 1 geht an die 13jährige Rebecca Black, deren Pop Song „Friday“ sich über das Internet rasend verbreitete und auf Youtube über 167.000.000 mal gehört wurde.

Der Zeitgeist kann auch für einzelne Länder und verschiedene Kategorien abgerufen werden. In Deutschland führen bei der Bildersuche die „Wallpaper“ vor „Tattoo“. In der „News“ Kategorie dominiert „Japan“ knapp vor „Apple“, die sich allerdings das ganze Jahr konstant auf hohem Niveau bewegen. Die Deutschen suchen vor allem nach ausländischen weiblichen Stars. Der erste männliche Star ist Ashton Kutscher auf Platz 8 – der einzige deutsche Star ist Jay Kahn auf Platz 10. Bei den Automarken führt BMW das Feld an, beim Fußball führt die Champions League vor dem Spiuelplan der WM 2011.

Bei der Produktsuche liegt das Samsung Galaxy vorn, das iPhone4 kommt passenderweise nur auf Platz 4.

Besonders interessant ist die Visualisierung der zeitlichen Verlaufs des Interesses an bestimmten Suchbegriffen über das Jahr 2011.

Visualisierung der Aufsteiger der Suchanfragen
Visualisierung des zeitlichen Ablaufs der am schnellstren aufsteigenden Suchen (c) Google

 

Die wichtigsten Themen des Jahres hat Google auch in einem kleinen Video zusammengefasst.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=SAIEamakLoY[/youtube]