iDid it – ein Visionär tritt ab

Das bestimmende Thema in der Techszene und  war heute der Abschiedsbrief von Steve Jobs an den Vorstand von Apple und die Community. Mit sofortiger Wirkunghat er seinen Posten als CEO an Tim Cook.

Ich habe immer gesagt, dass wenn jemals der Tag kommen sollte, dass ich nicht länger meine Aufgaben und Erwartungen als Apple-Chef erfüllen kann, ich der erste wäre, der das mitteilt. Leider ist dieser Tag gekommen.

Dass dieser Tag kommen würde war nach den gesundheitsbedingten Auszeiten die Jobs sich zuletzt immer häufiger nehmen musste klar. Dass er sich zurückzieht ist ein großer Verlust, denn er wart stets ein Mann der Visionen. So sah er bereits in den 90er Jahren die Verschmelzung von Mobiltelefon und PC voraus. Mit dem iPhone hatte er selbst den wesentlichen Anteil für das Eintreten dieser Prognose und er schuf mit Smartphones und Tablets neue Produktkategorien im IT-Markt.

Patentzeichnung zum iPod aus dem Jahr 2001

Die NewYorkTimes hat eine Übersicht der Patente veröffentlicht die Steve Jobs persönlich zugeschrieben werden.

  • Mit seinem iPod verringerte sich das Gewicht der tragbaren Musikabspielgeräte enorm und gleichzeitig erhöhte sich die Laufzeit von 2 Stunden pro Kassette auf mehr als das tausendfache (iPod Classic 160GB)
  • Mit dem iPhone schuf Steve Jobs das Schweizer Taschenmesser des 21. Jahrhunderts
  • Mac OSX ist intuitiv, die Preise für Updates unschlagbar und auch bei großen Versionssprüngen findet man sich im Gegensatz zu Windows schnell wieder zurecht
  • Mit iTunes hat Steve Jobs die Musikbranche ins digitale Zeitalter gehievt und bewiesen dass Musik auch heute noch gekauft wird wenn man den Kunden die richtige Platform bietet

 

Steve Jobs hat meine Welt ein stückweit besser gemacht, dafür vielen Dank und alles Gute.

2 Gedanken zu „iDid it – ein Visionär tritt ab“

  1. Jobs hätte Apple nicht so Userfeindlich machen dürfen. Die Produkte sind schön, recht zuverlässig aber man kann selbst nichts reparieren ohne sich die Finger zu brechen. Das hätte nicht sein müssen, ebenso wenig wie die Softwarebarrieren.

    1. Wo ist Apple userfeindlich? Was den Service sowohl in den Apple Stores betrifft ist Apple klasse. Was die Produkte betrifft so liegen Welten z.B. zwischen Keynote und Powerpoint.
      Inzwischen kann man auch bei Apple Produkte in Laptops einiges selbst austauschen, das RAM Upgrade in meinem MBP war kein Problem, aber klar, dass bei Focus auf Design auch Abstriche an anderen Stellen gemacht werden müssen.
      iTunes ist als Vertriebskanal auf die Mobilen Abspielgeräte sicher eine Einschränkung, aber auch auf dem PC braucht man ein Tool um die Musik auf den Player zu bekommen.

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