Logomontage der neuen Landesregierung in BW

100 Tage für’s Ländle

Logomontage der neuen Landesregierung in BW
Mehr grün oder mehr rot?

Allen Unkenrufen der Kritiker zum Trotz hat die erste grün-rote Landesregierung die Hürde von 100 Regierungstagen geknackt und man kann eine erste Bilanz des Einstandes von Winfried Kretschmann als Landesvater ziehen.

Stuttgart 21

Das Thema das sich die Regierung auf die Fahnen geschrieben hat ist „Stuttgart21“ – die einen lieben es, die anderen wollen es endlich begraben. Kein guter Ausgangspunkt für eine erfolgreiche Koalition könnte man meinen. Doch die Grünen sind in der Welt der Regierungsverantwortung angekommen und wissen dass es in einer Koalition wie in einer Ehe ohne Kompromisse nicht voran geht. Den schwarzen Peter schieben die beiden Parteien dem mündigen Bürger zu – dieser soll im Herbst entscheiden.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (r.) und sein Stellvertreter, Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid (l.)
Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

Daimler & Co

Für einen Aufschrei in der Automobilbranche sorgte die Ankündigung Kretschmanns, das Ende der spritschluckenden Großlimousinen müsse endlich besiegelt werden. Aus dem Zusammenhang gerissen wurde diese Aussage von den großen landesansässigen Automobilfirmen als Beleg für die Regierungsunfähigkeit der Grünen angeführt und der Verlust von Arbeitsplätzen heraufbeschworen.

Wer die Erklärung Kretschmanns jedoch im Ganzen betrachtet erkennt jedoch die Vision eines neuen Ländles.

Diese Regierungskoalition steht für eine neue Gründerzeit – als Weg, als Navigationsspur zu den Arbeitsplätzen der kommenden Jahrzehnte

Winfried Kretschmann

Auf der Tradition der baden-württembergischen Ingenieurskunst aufbauend kann das Land mit Innovation zum Vorreiter einer zukunftsorientierten, ressourcenschonenden Automobilbranche werden und so langfristig und nachhaltig neue Arbeitsplätze schaffen.

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Mehr rot gefällig?

Bildung im Aufbruch

Mit der Abschaffung der Studiengebühren zum Sommersemester 2012 hat die grün-rote Landesregierung einen fairen Zugang zur Hochschulbildung für alle Abiturienten eröffnet und erspart vielen Studenten zusätzliche Jobs zur Finanzierung des Studiums.

Auch an den Hauptschulen setzt die neue Regierung an und eröffnet mit der Umwandlung in Werkrealschulen allen Schülern die Möglichkeit ein zehnten Schuljahrs und damit die Option auf den Werkrealschulabschluss.

Prima Klima

Auch beim Thema Atomausstieg kann die neue Regierung Erfolge vorweisen. Durch den Druck Baden-Württembergs kam es zu einem gestaffelten Ausstieg mit einem festen Abschaltdatum für jedes einzelne Atomkraftwerk.

 

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